Tipps für den Umgang mit Social Media

„Aus diesem Teufelskreis kommt man doch gar nicht raus!  
Was soll ich denn tun? Alle meine Freunde sind auf den sozialen Netzwerken unterwegs, da habe ich ja gar keine andere Wahl…“ 

Erstens wir haben immer eine Wahl! Zweitens muss Social Media nicht zwangsläufig etwas Schlechtes sein! Das Problem ist nicht Social Media an sich, sondern die Art und Weise wie wir es nutzen. Deshalb will FRIENDZONE nicht nur eine einfache und gesunde Alternative zu den bereits bestehenden Social Media Plattformen bieten, sondern auch direkt helfen. Dafür machen wir einerseits auf die Gefahren aufmerksam, geben aber zugleich auch Tipps, wie man mit diesen Gefahren gut umgehen kann.  

10 konkrete Tipps, die dir zu einem besseren und gesünderen Umgang mit Social Media verhelfen: 

1. Kritisch bleiben! 
Glaube nicht alles, was du auf den Sozialen Medien aufschnappst. Jedes achtjährige Kind schafft es heutzutage ein Social-Media-Profil zu erstellen und darauf etwas zu posten. Dies bedeutet noch lange nicht, dass der Inhalt dieser Posts auch sinnvoll und realitätsgetreu ist.  

2. Sei dir der Verzerrung bewusst!  
1% aller Instagram-Nutzer sind für 99% des Contents verantwortlich. Folglich wird das Gesamtbild, welches uns auf Social Media vermittelt wird, verzerrt. In der Realität sind wir nicht ständig von sehr reichen und besonders attraktiven Menschen umgeben. Folglich fühlen wir uns normal und zugehörig. Wenn du dir aber so einen Instagram Feed auf der “Explore” Seite ansiehst, kannst du dich auch sehr schnell nicht mehr normal und zugehörig fühlen. 

3. Bewusster scrollen!  
Probiere zukünftig dich bewusster durch deine Feeds zu arbeiten. Nimm gesponserte Beiträge bewusst als Werbung dar, realisiere, dass das ein perfektes Model-Foto hundertmal probiert, inszeniert und dann noch bearbeitet wurde. Versuche die Realität hinter den gefilterten Bildern wahrzunehmen.  

4. Lege den Fokus auf das echte Leben!  
Verbringe so viel Zeit wie möglich im echten Leben. Unterhalte dich in der Bahn mit deinen Freunden, statt an deinem Handy zu hängen. Probiere in sozial „anstrengenden“ Situation, wie z.B. wenn du alleine in einer Menschenmenge auf den Bus wartest, nicht in die digitale Welt zu fliehen und dich dadurch zu „schützen“. Bleibe in solchen Situationen mal bewusst „cool“ und schaue nicht auf dein Handy! Langfristig wird dich das viel glücklicher machen.  

5. Du brauchst am Tag auch reale zwischenmenschliche Interaktion!  
Social Media kann das niemals ersetzen! Sei dir bewusst, dass dich digitale Interaktion niemals authentisch befriedigen wird. Sei dir bewusst, dass du täglich neben Essen, Trinken und Schlaf auch noch ein weiteres natürliches Bedürfnis befriedigen solltest: reale menschliche Interaktion! 

6. Suche dir authentische Vorbilder!  
Auf Social Media gibt es durchaus auch positive und unterstützende Kanäle. Suche dir Rollenmodelle und Idole, die sich authentisch und real präsentieren. Nicht solche, die sich verstellen und eine Fake-Realität präsentieren. Wir wollen so sein wie unsere Vorbilder, das ist nun mal so. Du kannst aber entscheiden, wen du dir als Vorbild nimmst! 

7. Nutze Social Media nicht in schlechter Stimmung!  
Einige Studien haben bereits bewiesen, dass Social Media deine schlechte Stimmung noch weiter verschlechtern kann (Abbasi & Drouin, 2019). Social-Media-Konsum in schlechter Stimmung führt viel eher zu Gefühlen von Eifersucht, Neid, Einsamkeit oder Versagensängsten. Zudem wird ein größerer Druck verspürt, sozialen Normen entsprechen zu müssen. Den Inhalt, den wir auf Social Media regelmäßig sehen, nehmen wir unterbewusst als soziale Norm war. So denken wir, dass es sozial anerkannt und wichtig ist einen sportlichen Körper zu haben. Der Grund dafür ist, dass wir dies fast täglich auf allen möglichen Medien vermittelt bekommen. Ist das aber wirklich so? 

8. Tracke deine Nutzung!  
Wir neigen dazu die Dauer unserer Nutzung deutlich zu unterschätzen. Durchschnittlich verbringen wir ca. drei Stunden am Tag auf Social Media (Oberlo, 2021). Falls du das liest, denkst du dir bestimmt: „Das ist bei mir aber nicht der Fall“. In den Einstellungen der meisten Apps kannst du genau nachlesen wieviel Zeit du täglich auf den Plattformen verbringst. Vergiss dabei nicht, auch wirklich alle Plattformen zu berücksichtigen und die gesamte Zeit zusammenzurechnen. Dann siehst du sehr schnell, dass es vermutlich doch etwas mehr ist, als du gedacht hattest.  

9. Setzte dir zeitliche Limits!  
Wenn du der Meinung bist, du verbringst du viel Zeit vor dem Smartphone, dann setzt dir ein zeitliches Limit. Dafür gibt es genügend Apps, die dir nach gewisser  Nutzungszeit sagen, dass dein gesetztes tägliches Limit erreicht wurde. Zieh es durch! Überleg dir wieviel Zeit du täglich für Social Media „opfern“ möchtest und halte dich auch daran! 

10. Nutze Social Media, um deine reale soziale Interaktion zu vereinfachen und zu unterstützen!  
Soziale Netzwerke können auch wunderbar dafür genutzt werden, um dich im realen Leben zu organisieren. Sie liefern sowohl jegliche relevante Information und bieten dir zudem die Möglichkeit dich mit deinen Kontakten zu organisieren. Genau diese simplen Funktionen wird dir zukünftig FRIENDZONE bieten. Dabei reichen zwei Minuten digitaler Information und Organisation aus, um dich den gesamten Tag im realen Leben mit deinen besten Freunden zu unterhalten.  

Digitale Medien nutzen, um reale Interaktion zu vereinfachen! So sollte Social Media funktionieren.